Pamukkale Archaologisches Museum Hierapolis

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Die drei überdachten Bereiche des Römischen Bades – es handelt sich dabei um eines der grössten Gebäude der Stadt – sowie die in östlicher Richtung angrenzenden Freifl ächen, auf denen einst die Bibliothek und das Gymnasion standen, haben zur Inspiration der Forscher beigetragen. Infolgedessen wurden diese Bereiche in ein Museum umgewandelt, das 1984 seine Pforten für die Besucher öffnete.

Hier können Sie in eindrucksvoller historischer Umgebung eine reichhaltige Kollektion an Ausstellungsstücken bestaunen, die aus Ausgrabungen in Hierapolis, Tripolis, Attuda, Laodikeia, dem Lycos-Tal sowie dem Siedlungshügel Beycesultan stammen.

Das aus drei Sälen bestehende Museum beherbergt ausserdem besonders wertvolle Artefakte aus den antiken Gebieten Karien, Psydien und Lydien.

Lassen Sie uns die drei Bereiche des Museums näher betrachten, die mit beeindruckenden Ausstellungsstücken aufwarten:

Im „Saal der Sarkophage und Skulpturen“ werden Fundstücke aus archäologischen Ausgrabungen in Hierapolis und Laodikeia ausgestellt. Skulpturen aus römischer Zeit, welche die Göttin Tyche, die Priesterin der Isis, die Götter Dionysos, Asklepios und Pan darstellen, sind wegen ihrer besonderen Ästhetik besonders sehenswert. Ein in Laodikeia entdeckter Sarkophag im Stil des berühmten Sidemara-Sarkophags gilt als das prachtvollste Exponat des Museums.

Weitere interessante Ausstellungsstücke stellen der Maximilian- Sarkophag mit seinen Inschriften sowie Grabsteine und weitere Inschriften dar. Im „Saal der Kleinfundstücke“ werden zahlreiche kleine, aber doch äusserst beeindruckende Exponate ausgestellt, die Aufschluss über das Leben der Zivilisationen ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. geben.

Götzenstatuen, Krüge, Sakralgefässe und Steinwerk, die vom Siedlungshügel Beycesultan stammen, sind äusserst interessant.

Öllampen, Glasgefässe, Metallschmuck, Halsketten und Opferschalen aus phrygischer, hellenischer, römischer und byzantinischer Zeit verzaubern die Besucher.

In der Münzabteilung können Sie prächtige Münzen aus Gold, Silber und Bronze bewundern, deren Alter bis in das 6. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Der „Saal der Theaterfundstücke“ ist ein weiterer prächtiger Bereich, der Sie mit den Geschichten, welche die hier ausgestellten Exponate erzählen, in eine andere Zeit entführt. Hier wird ein Teil der dekorativen Bauelemente die restauriert wurden und einst den Bühnenbau des Amphitheaters von Hierapolis schmückten, ausgestellt.

Inschriften, die von der Krönung der Göttin von Hierapolis und von Senatsbeschlüssen zum Theater berichten, sind von besonderem Interesse. Die aussergewöhnliche Ästhetik und die Geschichten der Reliefs, die grösstenteils Szenen aus der griechischen Mythologie darstellen, sind beeindruckend. Der Saal, der ausserdem eine Statue eines Schauspielers und einige Götterstatuen beherbergt, begrüsst seine Besucher in einem antiken Ambiente.

Was Sie unbedingt tun sollten:
Bevor Sie nicht
• die unvergleichlichen Travertin-Terrassen von Pamukkale gesehen,
• im prächtigen Hierapolis eine Entdeckungsreise unternommen,
• das Archäologische Museum von Hierapolis besucht,
• die heilende Wirkung der Thermalbäder und Heilquellen erfahren,
• ein Schlammbad zur Schönheitspfl ege genommen,
• einige der wunderschönen regionalen Produkte erworben oder
• die reichhaltige Küche von Pamukkale gekostet haben,
sollten Sie Pamukkale auf keinen Fall den Rücken kehren.