Bodrum Ungebung

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Mit den Sammeltaxen, die vom Stadtzentrum abfahren, gelangen Sie in nur fünf Minuten zur Bucht Gümbet, wo zahlreiche Hotels, Bars und Lokale zu fi nden sind und wo mit der untergehenden Sonne das pulsierende Nachtleben erwacht. Weil die Sammeltaxen in den Sommermonaten bis spät in die Nacht hierher verkehren, ist Gümbet auch nach Einbruch der Dunkelheit bequem zu erreichen.

Gleich an Gümbet grenzt die Bucht Bitez, deren Sandstrand sich wie eine Sichel an das seichte Meer schmiegt und wo die Hotels direkt am Ufer und zahlreiche Restaurants an der Uferpromenade stehen – all dies macht Bitez bei in- und ausländischen Touristen gleichermassen zu einem beliebt Ziel. Wenn man von hier aus landeinwärts geht, gelangt man zu den Mandarinenplantagen mit den eigentümlichen traditionellen Steinhäusern.

In Bitez herrscht meistens eine steife Brise, so dass Surfer hier auf ihre Kosten kommen. Der nächste nach einer Bucht benannte Ortsteil ist Ortakent, zwölf Kilometer vom Ortskern von Bodrum entfernt. Hier gibt es zahlreiche Unterkünfte und mit dem Prädikat „Blaue Flagge“ ausgezeichnete Strände, die sich auch für verschiedene Wassersportarten eignen.

Erklimmt man an der 14 Kilometer von Bodrum entfernten Bağla-Bucht die angrenzende Anhöhe, gelangt man zur Ortschaft Aspat, die zwar teilweise zerstört, deren gleichnamige, durch Venezianer errichtete Burg allerdings sehenswert ist. Zur Zeit des Königs Mausolos befand sich hier die antike Stadt Termerra.

Später war die Bucht Rückzugsgebiet von Piraten, die von hier aus ihr Unwesen trieben. In den Sommermonaten fi ndet in Aspat alljährlich ein Malerei- und Bildhauerei-Symposium statt, wo die Besucher Beispiele zeitgenössischer Kunst bewundern können. Die vor Nordostwinden geschützte Bucht Karaincir ist äusserst ruhig und verfügt über einen 500 Meter langen, feinen Sandstrand.

Die Gegend um die Bucht ist für ihre Feigenplantagen bekannt; die einfachen Fischlokale am Strand sind eine alternative Form der Gastronomie. Die 22 Kilometer von Bodrum entfernte Bucht Akyarlar (Kefaluka) bildet den südlichen Zipfel der Halbinsel, und damit jene Stelle, die – mit nur drei Seemeilen – der griechischen Insel Kos am nächsten kommt.

Heute ist die Bucht ein wichtiges Urlaubszentrum und wegen der ständig wehenden Winde ein ideales Surfgebiet. Das Wasser ist hier sehr seicht und deshalb für Kinder bestens geeignet. Die Überreste der antiken Stadt Termerra und die hier gelegenen Fischrestaurants sind unbedingt einen Besuch wert.

Im an die Akyarlar-Bucht angrenzenden Dorf Kemer sind der 1931 durch die Franzosen errichtete Hüseyin-Kapp-Leuchtturm und der „Dünen-Hamam” weitere sehenswerte Orte.

Was Sie unbedingt tun sollten:
Bevor Sie nicht …
… der Festung von Bodrum und dem Museum für Unterwasserarchäologie einen Besuch abgestattet haben,
… auf den Basaren und Märkten gebummelt sind,
… mit dem Boot zu den zahlreichen Buchten gefahren sind,
… eine „Blaue Reise“ unternommen haben,
… vom antiken Amphitheater den Blick über Bodrum aus genossen haben,
… die Bars von Bodrum besucht haben,
… in Gümüşlük fangfrischen Fisch gegessen haben,
… Börek, gefüllte Kürbisblüte und Meeresfrüchte genossen haben,
… Bodrum-Talismane und Batikarbeiten gekauft haben,
sollten Sie Bodrum nicht den Rücken kehren.