Aydin Kusadasi Soke

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Karpuzlu

Die Kreisstadt Karpuzlu liegt im Çine- Becken, 56 km südlich von Aydın. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt bilden die Überreste der Stadt Alinda, die von der karischen Königin Ada gegründet wurde.

Koçarlı

In 22 km Entfernung vom Stadtzentrum Aydıns, mitten im Büyük Menderes- Becken, an den steil aufsteigenden Ufern des Koçarlı-Flusses liegt die gleichnamige Kreisstadt. In diesem alten Siedlungsgebiet stellen die Amyzon-Burg der Karier, die als „Çarşı“-Moschee bezeichnete und ihm 18. Jahrhundert von Cihanzade Mustafa Bey errichtete Moschee und ihre Minarette, sowie die Burg im Dorf Cin Cin die sehenswerten historischen Bauten dar.

Köşk

Die Kreisstadt Köşk liegt 18 km östlich von Aydın, an der Landstraße zwischen Aydın und Denizli. In Köşk werden vor allem Zitrusfrüchte, Kastanien, Feigen und Oliven angebaut, die auch das Hauptthema von verschiedenen Festivals bilden. Auch der größte Kastanienmarkt der Region befindet sich hier.

An den südlichen Ufern des Büyük Menderes-Flusses ist von den Mauern der antiken Stadt Euhippe nur mehr ein kleiner Teil zurückgeblieben. Der Name der Stadt ist in einer Inschrift an dieser Mauer erwähnt. In Yavuzköy, unweit von Köşk, steht die –ähnlich wie die gleichnamige in Aydın – auf einem quadratischen Fundament und mit einer einzigen Kuppel errichtete Ahmet Şemsi Paşa-Moschee aus dem 18. Jahrhundert.

Kuşadası

Die 71 km von Aydın entfernte Kreisstadt erstreckt sich an den östlichen und südöstlichen Uferebenen der Kuşadası- Küste, sowie auf dem dahinter befindlichen niedrigen Plateau. Im Osten und Süden ist Kuşadası mit Bergen umgeben. Ihren Namen hat die Kreisstadt von der Güvercin-Insel (Taubeninsel) unmittelbar vor ihrer Küste. Kuşadası gehört zu den bedeutendsten und fortschrittlichsten Tourismuszentren der Türkei.

alinda

Das im Norden an Selçuk und Pamucak, im Süden an die Dilek-Halbinsel angrenzende Stadtgebiet von Kuşadası liegt in der Mitte von wichtigen Tourismuszentren wie Ephesus, Meryemana, Milet, Didim, Pamukkale, Marmaris und Bodrum.

Kuşadası weist mit seinem Hafen, seinem Yachthafen, seinen zahlreichen Stränden, Hotels, Motels, Campingplätzen, Ferienanlagen und Unterhaltungsmöglichkeiten vor allem in den Sommermonaten ein sehr reges und buntes Leben auf.

Kuşadası empfängt seine Gäste in den Frühlings-, Sommer- und Herbstmonaten mit den Heilbädern in Çıban (Yavansu), Venüs, Güzelçamlı und Davutlar, mit den Aslanlı- und Zeus-Höhlen, mit dem Nationalpark auf der Dilek-Halbinsel, sowie mit den zahlreichen Buchten des Parks. Wenn man die Dilek-Halbinsel über Wasser umfährt, begegnet man den Inseln Tavşan, Su und Sandal. In Kuşadası sind im Laufe der Geschichte verschiedene Ansiedlungen entstanden. Die erste Siedlung, die Neapolis, wurde von Ioniern an der als „Yılancı Burnu“ bezeichneten Stelle gegründet.

Die als „Andız Kulesi“ bezeichnete Siedlung wurde im Mittelalter aufgrund der schwierigen Verbindung zum Meer an die Stelle der „Scala Nova“ (neuer Steeg) genannten Stadt, d.h. an die Stelle des heutigen Kuşadası, verlegt. Am Hang des Dilek-Berges im Nordwesten des Nationalparks befinden sich die Überreste der Stadtmauern und des Parlamentsgebäudes der Stadt Panionion, die als Versammlungsort der Liga der 12 ionischen Städte bekannt ist. Hier kann man auch eine von Venezianern erbaute Burg, sowie die 2 km südwestlich gelegene Stadt Anaia besichtigen.

Die antike Stadt Pygela befindet sich im Norden der Kreisstadt. Die Güvercin-Insel, die eine auf Felsen errichtete byzantinische Burg beherbergt, sowie die im 19. Jahrhundert errichtete Küçük Ada-Burg waren im osmanischen Reich wichtige Verteidigungsstützpunkte im Kampf gegen die Piraterie. Die Kale- Moschee, die älteste Moschee von Kuşadası, sowie die Karawanserei und die die Stadt umgebenden Mauern stammen aus der osmanischen Zeit.

Kuyucak

Diese 59 km östlich von Aydın, an den Ausläufern des Aydın Berges und im Menderes-Becken gelegene Kreisstadt stellt eine typisch türkische Besiedlungsweise dar. Die Überreste der in Aslantepe am Hang des Çul-Berges und am Ufer des Dandalos- Flusses gelegenen antiken Stadt Antiokheia sind bis heute erhalten geblieben.

Die Stadt Antiokheia, vom seleukosischen König I. Antiokios Soter (281-261 v. Chr.) durch die Zusammenführung zweier Städte gegründet, diente über Jahrhunderte als Unterkunft für Handelskarawane und Militäreinheiten, die zwischen Ephesos und Aphrodisias hin- und her verkehrten. Das einzige osmanische Bauwerk ist hier die im 19. Jahrhundert errichtete Çarşı-Moschee und ihr Brunnen.

Nazilli

Nazilli liegt 47 km östlich von Aydın, an der Landstraße nach Denizli und an der Eisenbahnverbindung zwischen İzmir und Afyonkarahisar. Die älteste Siedlung in Nazilli befindet sich in Mastaura, die zwischen den Plateaus Bozkurt und Eycelli, an den Ufern des Menderes-Flusses gegründet wurde. Diese von den Lydiern gegründete Stadt lag auf dem Handelsweg zwischen der Ägäis und den Ländern des vorderen Asiens. In antiken Zeiten brachte ihr dies eine große Bedeutung ein, sowie das Vorrecht, eigene Münzen zu prägen.

kusadasi

Unter den Überresten befinden sich die Stadtmauer, das Theater, der Aquädukt und einige weitere Bauten. Eine weitere antike Siedlung innerhalb des Kreises bildet die auf dem Asartepe-Hügel in Esenköy gegründete Stadt Harpasa. Von der einst auf Terrassen errichteten Stadt sind heute nur noch die nördlichen Stadtmauern erhalten. Das Theater der Stadt weist hellenistische Merkmale auf. Die Tumulusse auf den nördlichen Hügeln sind unter lydischem Einfuss entstanden.

Die an den Hängen der Harpasa-Burg errichtete Arpaz-Burg (19. Jahrhundert), die von Yahya Paşa in Auftrag gegebene Ağa-Moschee (18. Jahrhundert) und die Koca-Moschee, das Grabmal Yeşil Türbe – ihren Namen hat dieses Grabmal von ihrer grünen Außenfassade erhalten – in dem Uşşaki Şeyh Mehmed Zühtü Efendi und seine Familienangehörigen beigesetzt sind, und die Grabstätte des Sinan Dede sind weitere historische Sehenswürdigkeiten.

Söke

Die 59 km westlich von Aydın, an der Mündung des Menderes-Flusses zum ägäischen Meer gelegene Söke ist eine Kreisstadt voller Geschichte und Naturschönheiten. Dorf Doğanbey Der hinter der Söke-Ebene gelegene Bafa-See bildet aufgrund des vom Büyük Menderes-Fluss herangetragenen Schwemmlandes eine interessante Naturerscheinung. Auf den Inseln im See wurden Klöster und Kirchen errichtet, von denen einige mit prächtigen Decken- und Wandfresken geschmückt sind. An den Ufern des Bafa-Sees liegt die antike Stadt Myus und am Hang des Samson-(Mykale-) Berges befindet sich das antike Priene.

Im Norden der Kreisstadt liegt das bis 1924 von Griechen bevölkerte Dorf Doğanbey (das ehemalige Domaçya), von wo aus man das Delta des Nationalparks auf der Dilek-Halbinsel von oben betrachten kann. Auf den ersten Blick fällt in diesem Dorf die meisterhafte griechische Steinmetzkunst auf, mit der hier die Häuser, kleine Geschäfte, eine Kapelle, ein Krankenhaus und die gepfasterten Straßen gebaut sind, aber auch ansehnliche Beispiele türkischer Architektur sind hier zu bewundern.

Die von Hacı Ziya Bey in Auftrag gegebene, 1896 fertigstellte und unter dem Volk als „Koca Camii“ bezeichnete Moschee, sowie die 1821 von Mütesellim İlyas Ağa renovierte İlyas Ağa-Moschee zählen zu den wichtigen Bauwerken aus der türkischen Zeit.

Sultanhisar

Sultanhisar liegt 32 km östlich von Aydın, im Büyük Menderes-Becken. Die antike Stadt Nysa befindet sich am Fuße des Aydın- Berges, der sich im Norden der Kreisstadt mit zahlreichen Naturschönheiten erhebt. Das in der Nähe des Dorfes Salavatlı gelegene Akharaka mit seinen heiligen Geheimnissen beherbergt den Tempel des Todesgottes Pluton.

In diesem Tempel fanden verschiedene religiöse Zeremonien zur Götterhuldigung statt. Auch die Kharon- Höhle, die aufgrund ihrer heilenden Wasser und schwefelreichen Gase von Kranken aufgesucht wurde, befindet sich hier.

Yenipazar

In der Kreisstadt Yenipazar, die 41 km entfernt von Aydın an den östlichen Ufern des Büyük Menderes-Flusses liegt, befinden sich die Überreste der antiken Stadt Orthasia.

Was Sie unbedingt tun sollten
Bevor Sie…
Die antike Stadt Aphrodisias und den Didyma-Apollo-Tempel besucht, dem Kuşadası-Altın-Güvercin- Wettbewerb beigewohnt, mit Olivenöl zubereitete Speisen, leckere Feigen, Trauben und davon gewonnene Weine, sowie Zitrusfrüchte gekostet, Zitrusfrucht-Marmelade und Feigen mit nach Hause genommen, vor allem von den Goldbrassen, Meeräschen, Rotbrassen und Rotbarben gegessen, die zierlichen Läden der Teppich-, Kilim-, Lederwarenverkäufer und die Juwelierläden besucht, In Didim und Kuşadası geschwommen sind, Kar-Halwa gegessen, und Çevirme und Kuyu Tandır Kebab genossen haben
…sollten Sie Aydın nicht den Rücken kehren.