Aydin Alabanda Alinda

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Alabanda

Alabanda liegt im Dorf Doğanyurt (Araphisar), 10 km westlich der Kreisstadt Çine, und breitet sich auf den südlichen Hügeln am Rande der grünen Ebene aus, die vom Çine-Fluss bewässert wird. Alabanda ist eine der karischen Städte. Der Name der Stadt stammt von den Wörtern Ala (Pferd) und Banda (Rennen) aus der karischen Sprache.

Wie es uns Stephanos aus Byzantion mitteilt, wurde der Stadt dieser Name erst verliehen, nach dem der Sohn des Königs Kar ein Pferderennen gewonnen hatte. In der frühen Phase hatte die Stadt Münzen geprägt, die auf der einen Seite das Symbol der Stadt, ein Pferd mit Flügeln und auf der anderen Seite ein Bildnis der Gottheit Alabandos trug.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. ist die Stadt der karischen Einheit beigetreten. Sie wurde im gleichen Jahrhundert vom seleukosichen König Antiokhos III. kolonisiert und erhielt den Namen Anthiokheia Khrysaor. Alabanda erlangte nach dem Krieg zu Magnesia seine Unabhängigkeit und geriet später unter römische Herrschaft.

In Alabanda sind heute zwei Tempel, ein Theater mit Doppel-Diazoma, ein Bouleuterion, ein Stadttor und eine Stadtmauer erhalten geblieben. Zu den sehenswerten Überresten aus der hellenistischen und römischen Zeit zählen unter anderem eine Stadtmauer mit einem Turm, ein Theater, ein Senatsgebäude, ein Volksversammlungsgebäude, ein Apollo- Tempel, eine Agora und einige Grabstätten aus der hellenistischen und römischen Zeit. Außerdem befindet sich auf dem Kemer- Bach eine römische Brücke. Ausgegrabene und transportierbare Fundstücke werden in den archäologischen Museen in Istanbul und İzmir ausgestellt.

Alinda

Alinda ist auf einem Hügel in der Kreisstadt Karpuzlu errichtet. Als Ada, die Tochter des Hekatomnos, von ihrem eigenen Bruder Pixadaros im Jahre 340 v. Chr. aus der Stadt Halikarnassos vertrieben wurde, ließ sie 32 sich in Alinda nieder und ernannte diese zu ihrer Hauptstadt. Ada nahm 334 v. Chr. die Herrschaft von Alexander des Großen an und wurde Königin des Königreiches Karia. Alinda ließ Silbermünzen mit dem Herakles-Bildnis prägen und wurde als die selbständigste Stadt im ganzen karischen Reich bekannt. Nach dem Tod Alexander des Großen geriet die Stadt in das Herrschaftsgebiet des Königreiches Pergamon, und aufgrund der Erbschaftsfolge unter römische Herrschaft.

Die Stadt prägte bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. Münzen in eigenem Namen. In der byzantinischen Zeit verlor Alinda ihre Bedeutung, aber den Quellen nach blieb sie ein Bistum. Einer der imposantesten Bauten von Alinda ist die heute noch erhaltene Agora mit einer Länge von 100 Metern. Auch die quadratische Stadtmauer ist bis heute relativ gut erhalten. An den südwestlichen Hängen der Akropolis befindet sich ein hellenistisches Theater mit 35 Sitzreihen, welche einst 5000 Menschen aufnahmen.

Am nordwestlichen Ende der Akropolis sticht ein Aquädukt mit vier Kanälen hervor. Ein Palast, zahlreiche Inschriften und ein doppelstöckiger Turm sind weitere erhaltene Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das beeindruckende Gästezimmer der Königin Ada, ihre Grabinschrift sowie Schmuckstücke werden im Bodrum- Museum ausgestellt, das sich in der Burg von Bodrum befindet.

Amyzon (Mazın)

Amyzon liegt 30 km südlich vom Dorf Gaffarlar, und ist als „Mazın Kalesi“ bekannt. Sie diente den drei großen Karya-Städten Heraklia, Euromos und Khalketor als Vorposten. Die bedeutendsten Überreste der Stadt bildet vor allem der heute völlig zerstörte Tempel, welcher laut den Quellen Apollo und Artemis geweiht war.

In der Akropolis befinden sich die Überreste eines Theaters, einer Agora, eines Brunnens, sowie die aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. stammende Überreste der Stadtmauer, welche eine wunderbare Steinmetzkunst aufweist.

Was Sie unbedingt tun sollten
Bevor Sie…
Die antike Stadt Aphrodisias und den Didyma-Apollo-Tempel besucht, dem Kuşadası-Altın-Güvercin- Wettbewerb beigewohnt, mit Olivenöl zubereitete Speisen, leckere Feigen, Trauben und davon gewonnene Weine, sowie Zitrusfrüchte gekostet, Zitrusfrucht-Marmelade und Feigen mit nach Hause genommen, vor allem von den Goldbrassen, Meeräschen, Rotbrassen und Rotbarben gegessen, die zierlichen Läden der Teppich-, Kilim-, Lederwarenverkäufer und die Juwelierläden besucht, In Didim und Kuşadası geschwommen sind, Kar-Halwa gegessen, und Çevirme und Kuyu Tandır Kebab genossen haben
…sollten Sie Aydın nicht den Rücken kehren.