Alanya Moschee Karawanserei Kirche

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Akşebe Sultan Mescidi (Gebetshaus)

Dieses Gebetshaus wurde im Jahre 1230 vom Sultan Akşebe, dem ersten seldschukischen Befehlshaber der Burg von Alanya zur Zeit des Sultans Alaaddin Keykubat, etwa hundert Meter von der Süleymaniye Moschee entfernt erbaut. Die Aussenmauern sind aus behauenem Stein, die Innenmauern und die Kuppel aus Backsteinen errichtet. Das Gebäude hat zwei quadratische Räume: einen Gebetsraum und das Grabmal von Sultan Akşebe, in dessen Umgebung sich drei weitere Gräber befi nden. Die Überreste machen deutlich, dass die Apsis des Gebetsraumes einst mit Fayencen geschmückt war. Die Inschrift des Gebäudes lautet: „Allah kennt das Jenseits dieser Welt und des Himmels.

Die Gebetsräume für Allah werden nur von denjenigen errichtet, die an Ihn und an das Jüngste Gericht glauben. Im Jahre 1230, in den Tagen des Grossen Sultans Alaaddin, wurde dieser (Gebetsraum) von dem auf die Gnade Allahs angewiesenen schwachen Diener Akşebe errichtet.“ Einige Meter von diesem Gebäude entfernt steht auf einem Sockel aus aufgehäuftem Steinwerk das aus Backstein bestehende zylindrische Minarett. Das mit dem Balkon endende Minarett bietet einen ungewöhnlichen Anblick.

Die Schiffswerft

Die Werft wurde im Jahre 1227 zur Zeit des seldschukischen Sultans Alaaddin Keykubat in der Nähe des Roten Turms angelegt. Bei der Konstruktion des aus fünf Kammern und Bögen bestehenden Gebäudes wurden die Auswahl der Lage und die Ausnutzung des Tageslichts mit Sorgfalt bedacht. Der Eingang trägt eine mit Rosetten ausgeschmückte Inschrift. Diese Anlage war die erste Werft der Seldschuken am Mittelmeer, was sie besonders bedeutend macht.

Nachdem Sultan Alaaddin Keykubat bereits zuvor in Sinop am Schwarzen Meer eine Werft errichtet hatte, legte er sich nach dem Bau dieser Anlage den Titel „Sultan der zwei Meere“ zu. Auf der einen Seite befi ndet sich ein Gebetsraum, auf der anderen ein Lagerraum. In einer der Kammern befi ndet sich ein Brunnen, der mit der Zeit ausgetrocknete. Die Werft ist vom Meer aus mit Booten und vom Land her über die am Roten Turm vorbeiführenden Stadtmauern zu erreichen.

Geschützgiesserei

Dieses Gebäude wurde im Jahre 1227 direkt an der Werft, zehn Meter über der Wasserlinie auf einem Felsen zur Verteidigung der Werft erbaut. Der aus behauenem Stein errichtete, dreistöckige Bau, der einen rechteckigen Grundriss aufweist, wurde eine Zeit lang zum Giessen von Kanonenkugeln für Kriegsschiffe genutzt.

Alara-Burg

Die Alara-Burg erreicht man, wenn man dreissig Kilometer weit auf der Strasse in Richtung Antalya fährt und dann rechts abbiegt. Um die Burg zu erreichen, müssen Sie am Ende des Weges, am Ufer des Alara-Baches eine hohe Steigung und eine Treppe erklimmen.

Diese Burg wurde zu Zeiten Alaaddin Keykubats zur Sicherung der Heerstrasse von Alanya nach Antalya und zur Kontrolle der damals wichtigen Handelswege errichtet. Nachdem Sie mit einigen Anstrengungen die Burgmauern bestiegen haben, werden Sie mit einem unvergesslichen Ausblick auf die verzaubernde Schönheit der Natur in der Umgebung belohnt.

Alara Karawanserei

Dieses Gästehaus wurde von Handelskarawanen 35 Kilometer nordwestlich von Alanya und neun Kilometer von der Küste entfernt zur Erleichterung des Reisens erbaut. Die Karawanserei umfasst eine Fläche von zweitausend Quadratmetern und wurde 1231 errichtet.

Im Gegensatz zu anderen Karawansereien, die um einen Innenhof angelegt sind, wurde hier der Hof an der Aussenmauer angelegt, was dem Gebäude eine besondere Bedeutung verleiht. Diese Karawanserei ist auch wegen ihrer sonstigen Eigenschaften ein sehenswertes Beispiel türkischer Architektur.

Darphane

An der Spitze der Halbinsel von Alanya wurde auf einem aus steilen Felsformationen bestehenden Kap mit dem Namen „Cilvarda“ ein Gebäudekomplex angelegt. Die Einheimischen nennen ihn „Darphane“ (Münzprägestätte), obwohl hier nie Münzen hergestellt wurden.

Eine der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Steinbauten ist eine kleine Kirche mit einer Kuppel, die erhalten blieb; das andere Bauwerk wurde wahrscheinlich als Kloster genutzt. Auf dem Felsen befi ndet sich ausserdem eine Zisterne. Von der Inneren Festung und vom Meer aus bietet der Komplex einen beeindruckenden Anblick.

Hıdrellez Kirche

Diese Kirche befi ndet sich in einem Hıdır İlyas genannten Gebiet innerhalb der Grenzen des Dorfes Hacımehmetli fast zehn Kilometer von Alanya entfernt. Die vermutlich Anfang des 19. Jahrhundert erbaute Kirche ist von einer wunderschönen Flora umgeben, und auch der Blick auf das Mittelmeer trägt zur Schönheit dieses Ortes bei.

Alanya-kirche

Die kleine rechteckige Kirche mit einer kleinen Apsis wird auch heute noch als Gebetsstätte genutzt. Der Steinbau verfügt in seinem Innern über ein Zwischenstockwerk, das mit Holzverzierungen ausgeschmückt ist. Einer Inschrift ist zu entnehmen, dass das Gebäude 1873 restauriert wurde, heute ist diese Inschrift im Museum von Alanya zu sehen. Unmittelbar neben der Kirche, die auch „Hagios Georgios Kirche“ genannt wird, befi ndet sich eine Wasserquelle.

Wacholder (Andızlı) Moschee

Zu dieser Moschee, die sich im Stadtteil Tophane befi ndet, gelangt man über eine Tür des Roten Turms. Ihren Namen erhielt die 1277 vom Emir Bedreddin erbaute Moschee von gleich neben der stehenden syrischen Wacholderbaum. Die Moschee wird auch nach ihrem Erbauer „Emir Bedreddin Moschee“ genannt.

Der Bau weist die für die seldschukische Ära typischen architektonischen Merkmale auf: Die aus Steinblöcken bestehende Moschee hat ein relativ niedriges Minarett; ihre Kanzel ist mit den schönsten Exemplaren seldschukischer Holzschnitzkunst verziert.

Şarapsa Karawanserei

Dieses Gästehaus liegt 13 Kilometer westlich von Alanya an einer Schnellstrasse. Im 13. Jahrhundert liess sie der seldschukische Sultan Gıyaseddin Keyhüsrev an der geschichtsträchtigen Seidenstrasse errichten, um den Karawanen hier Unterschlupf zu gewähren.

In seiner langen Geschichte hat diese Karawanserei viele Reisende und Handelskarawanen beherbergt. Dieser heute von Touristen stark frequentierte Ort verfügt über eine authentische Atmosphäre. Beim Rundgang durch die Karawanserei werden Sie die Zeit vergessen; Sie werden sich fast wie im Mittelalter fühlen, denn hier können Sie das rege Treiben der Karawanen und Reisenden noch spüren.

Kargı Karawanserei

Diese Karawanserei befi ndet sich in der Nähe des Ortes Kesikbel nördlich des Kargı-Baches an der Strasse, die Zentralanatolien mit der Mittelmeerküste verbindet. Genutzt wurde sie vermutlich zur Zeit der Seldschuken und Osmanen.

Das Gästehaus, über dessen Baujahr keine gesicherten Informationen vorliegen, ist 46 m breit und 50 m lang. Um einen zentralen Innenhof gruppieren sich die mit jeweils einer Lüftungsöffnung versehenen Kammern. Das Kargı-Gästehaus, das als Zeuge vergangener Jahrhunderte bis heute erhalten blieb, ist ein weiteres unbedingt sehenswertes Bauwerk in Alanya.

Dieses Gebetshaus wurde im Jahre 1230 vom Sultan Akşebe, dem ersten seldschukischen Befehlshaber der Burg von Alanya zur Zeit des Sultans Alaaddin Keykubat, etwa hundert Meter von der Süleymaniye Moschee entfernt erbaut.