Izmir Norden Moschee Hamam

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Fatih Moschee

Diese Moschee befindet sich innerhalb der Festungsmauern, in der Alten Gerichtsstrasse. Obwohl die Moschee mit der Zeit ihr ursprüngliches Aussehen einbüsste, ist sie dennoch ein altes Bauwerk, das bis heute erhalten blieb. Sie wurde nach der Eroberung von Foça im Jahre 1455 durch Sultan Mehmed II. dem Eroberer in klassischer osmanischer Bauweise erbaut.

Kayalar Moschee

Auch diese Moschee befindet sich innerhalb der Festungsmauern. Bauherr und Alter sind nicht bekannt; sie weist die stilistischen Eigenschaften spätosmanischer Bauweise auf. Auf der westlichen Seite des Gebäudes befindet sich ein im Nachhinein hinzugefügter Moscheebrunnen.

Hafız Süleyman Ağa Moschee

Die im Volksmund nur Süleyman Ağa Moschee genannte Moschee wurde im Jahre 1548 von Hamzaoğlu Mustafa, dem Burgherrn von Foça, erbaut. Allerdings ist deutlich erkennbar, dass das Gebäude in späterer Zeit umfangreiche Reparaturen erfahren hat.

Türkische Bäder (Hamams)

Aus osmanischer Zeit sind zwei türkische Bäder erhalten geblieben; beide befinden sich im Viertel Atatürk. Der Hamam an der Kreuzung der 115. und 116. Strasse gehört mit der zentralen Kuppel, dem lang gezogenen Warmraum und den zwei Dampfkammern zu den türkischen Bädern. Der Umkleidebereich ist komplett eingestürzt. Der andere, in der 118. Strasse gelegene Hamam ist fast vollständig zerstört. Wegen seiner von den traditionellen Hamambauten abweichenden Architektur geht man davon aus, dass dieser Hamam jüngeren Datums ist.

Die Inseln von Foça

Vor Foça befindet sich eine Inselkette mit den unbewohnten Inseln Orak, İncir, Kartdere, Fener, Hayırsız und Metalik. An der Südküste der Orak- Insel befindet sich ein langer, mit Sträuchern bewachsener Strand. Auf dieser Insel sowie auf den Inseln Hayırsız und Kartdere gibt es bis zu 80

m tiefe, senkrecht abfallende Schluchten. Insbesondere die Insel İncir wird von Touristen und Einheimischen als Badestrand und zum Picknicken genutzt. Die Buchten der Inseln sind die Heimat der letzten Kolonie von

Mittelmeer-Mönchsrobben in der Türkei.

Die Häuser von Foça

Die traditionellen Häusertypen von Foça lassen sich in Turmhäuser, Reihenhäuser und freistehende Häuser unterteilen. Die Turmhäuser stehen einzeln oder in Gruppen ausserhalb von Foça. Da ihre Giebelhöhe grösser als ihre Fassadenbreite ist, werden sie als Turmhäuser bezeichnet.

Die Reihenhäuser sind in einer Strasse aufgereihte Häuser, die sich teilweise gegenüber stehen. Diese Häuser haben keine Vorgärten, sondern münden direkt auf die Strasse. Einfamilienhäuser sind einzeln stehende Gebäude mit Mauern aus aufgehäuften, unverputzten Steinen.

Mittelmeer-Mönchsrobben

Seit Jahrhunderten werden die Seeleute von Foça bei ihrem Kampf gegen die Gewalten des Meeres von den liebenswürdigen Mönchsrobben begleitet. Weltweit gibt es nur noch eine Population von 350-400 Exemplaren dieser auch als Mittelmeerrobben bezeichneten Gattung.

Sie sind heute nur noch in der Türkei, in Griechenland und an der Nordwestküste Afrikas anzutreffen.

Ein Teil der Robben hat sich die Inseln um Foça als Heimat ausgesucht. Trotz des ansteigenden Tourismus- und Fischereiaufkommens nutzen diese Tiere die Inselhöhlen und Felsen als Brut- und Aufzuchtplätze. Sie ruhen sich dort aus und tanken gleichzeitig Sonne. Die Robben mit dem lateinischen Namen „Monachus Monachus“ klettern gerne auf die Felsen und fühlen sich oft durch die Präsenz von Menschen gestört.

Zum Schutz der Mönchsrobben ist es verboten, sich den Inseln zwischen dem Aslan-Kapp und dem Deveboynu-Kapp näher als bis auf 2 Seemeilen zu nähern. Auch zu den Sireneninseln, auf denen ebenfalls Robben gesichtet wurden, ist ein Mindestabstand von 100 Metern einzuhalten.

Fischerei

Die Bevölkerung von Foça erzielt ihr Einkommen gleichermassen aus dem Tourismus und dem Fischfang. Über Jahrhunderte hinweg hat sich für die Menschen von Foça die Tatsache, dass sie ihr Auskommen dem Meer verdanken, nicht geändert.

Wegen der reichen Fischvorkommen hat die Region ihre Bedeutung unter den Küstenstädten der türkischen Ägäis bewahren können. Die Fischer von Foça fangen schmackhafte Fische wie die Rote Meerbarbe, die Dorade, die Meeräsche, den Meerbarsch, die Seebrasse und den Merlan. Sie werden täglich fangfrisch zu günstigen Preisen feilgeboten.

Hätten Sie’s gewusst? Die Lyder prägten die erste Metallmünze der Welt im Jahre 640 v. Chr. in der antiken Stadt Sart bei Manisa.