Sinop Ein Lieblicher Naturlicher Hafen

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Sinop ist einer der schönsten natürlichen Häfen der türkischen Schwarzmeerküste. Erste Spuren einer hiesigen Zivilisation stammen aus dem Jahr 4500 v. Chr. Die Stadt wurde im 7. Jh. v. Chr. von Kolonisten aus Milet als große Kolonie gegründet und ist der Geburtsort des Philosophen Diogenes des Kynikers, der im 3. Jh. v. Chr. lebte.

Aus der gleichen Zeit datieren die Zitadelle der Stadt und die Fundamente eines Tempels, der dem Gott Serapis geweiht war, der in Sinop geboren worden sein soll.

Nach den Milesiern herrschten die Phryger, Perser, Römer, Byzantiner, Seldschuken und ab 1461 die Osmanen über die Stadt. Das Archäologische Museum von Sinop zeigt einige schöne goldene Ikonen und das Museum im Aslan Torunlar Haus aus dem 18. Jh. präsentiert ethnografische Artefakte.

Sinop-Boyabat

Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind die Alaeddin Moschee und Alaie Medrese aus dem 13. Jh. Exzellente Fischrestaurants an der Fischermole servieren schmackhafte Essen vor einer malerischen Kulisse mit bunten Booten, die auf den Wellen tanzen. Sinop ist auch für seine traditionellen nautischen Holzschnitzereien bekannt.

Strandhotels und Feriendörfer bieten Unterkünfte in allen Preisklassen. 35 km südwestlich, hoch in den Bergen, befinden sich die yaylas (Hochalmen) Güzfındık und Bozarmut. Auf einer Höhe von 1350 m geben diese grünen Weiden mit ihren Sommerhäusern einen Einblick in das traditionelle Leben.

Gerze liegt auf einer Halbinsel, 40 km östlich an der Küste, und ist von Parkanlagen und Stränden umgeben. Hinter dem Akkum Strand liegt Hamsaros, der einzige Fjord der Türkei.