Bitlis Zeuge Der Seldschukischen Renaissance

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Die lebendige Stadt Bitlis befindet sich inmitten einer grünen Oase. In der Stadtarchitektur dominiert der lokale dunkle Basaltstein. Sehenswürdigkeiten sind die Şerefhan-Medrese, die Ulu-Moschee aus dem zwölften Jahrhundert, die seldschukische Gökmeydanı-Moschee und die osmanische Şerefiye-Moschee. Das Wintersportzentrum Nemrut im Landkreis Tatvan ist ein beliebter Wintersportort mit einer der längsten Abfahrten der Türkei.

Auf einer Seite des Ferienorts befindet sich der zweitgrößte Kratersee der Welt, auf der anderen Seite der wunderschöne Van-See.

Von Tatvan aus, das am Westufer des Van-Sees liegt (25 Kilometer nordöstlich von Bitlis), setzt man mit der Personen- oder Eisenbahnfähre über den See in die Stadt Van über.

Die Ruinen von Ahlat, einer einst bedeutenden Stadt der türkischen Kunst und Kultur, liegen 44 Kilometer nördlich von Tatvan am Westufer des Van-Sees und sind heute von modernen Gebäuden überbaut. Zahlreiche Grabmäler, vor allem das Ulu Kümbet, Bayındır Kümbet, Hasan Paşa Kümbet und Çifte Kümbet, sind eindrucksvolle Beispiele für die seldschukische Grabarchitektur und Ornamentik.

Bitlis-Ulu-Kümbet-Ahlat

Auf dem seldschukischen Friedhof stehen Grabsteine mit Inschriften aus dem zwölften Jahrhundert. Das Ahlat- Museum stellt Sammlungen mit Keramiken, antiken Münzen und Schmuck aus. Das moderne Ahlat bietet touristische Unterkünfte, Strandanlagen und Restaurants am See.

Wenn Sie weiter um den See fahren, kommen Sie nach Adilcevaz, wo die aus dem dunklen Vulkangestein der Region erbaute Ulu-Moschee am Seeufer steht. Zehn Kilometer westlich von Adilcevaz befindet sich die Burg Kef und in der Nähe der urartäische Haldi-Tempel aus dem neunten Jahrhundert v. Chr.

Artefakte dieser Stätte können im Museum der Anatolischen Zivilisationen in Ankara besichtigt werden, während einige Säulenfüße im Gymnasium von Adilcevaz ausgestellt werden.