Spas Und Thermalquellen

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Die alten Römer erkannten als erste, dass die zahlreichen Thermalquellen der Türkei eine einzigartige therapeutische Wirkung hatten. Sie errichteten die antike Stadt Hierapolis in der Nähe der Gewässer von Pamukkale.

Der byzantinische Kaiser Justinian liess bei den natürlichen heissen Quellen von Çekirge am Fusse des Berges Uludağ in Bursa Bäder erbauen, um die heilenden Eigenschaften der Quellen möglichst gut nutzen zu können.

Auch während der Zeit der osmanischen Sultane entstanden überall im Land viele Thermalbäder.

Heute gehört die Türkei zu den sieben Ländern, die über reiche geothermale Quellen verfügen; sie ist eines der führenden Länder in Europa, die diese Art von Therapie anbieten.

Vor allem Westanatolien besitzt viele Thermalquellen, die im Türkischen kaplıca genannt werden und in denen sich Menschen mit den verschiedensten Gesundheitsproblemen und Störungen Linderung erhoffen.

Einige Thermalquellen dienen einfach nur der Entspannung, während andere ganz besondere gesundheitliche Vorzüge bieten.

In beiden Fällen stehen die Spas in der Türkei unter der Aufsicht des Gesundheitsministeriums und müssen dessen hohe Hygienestandards genauesten erfüllen.

Zudem besitzen die meisten türkischen Top-Hotels eigene Spas und Wellnesszentren mit den neuesten Gesundheits- und Schönheitsanwendungen.

Entlang des geothermalen Gürtels von Anatolien entstanden während der langen Entwicklung zur Zeit der Römischen, Byzantinischen und Osmanischen Reiche Hunderte von Thermalquellen und Spa- Einrichtungen.