Side

side

Side ist der perfekte Ort, wo das erfrischende Nass des Mittelmeers, samtweiche Sandstrände und über Jahrhunderte erhalten gebliebene historische Schätze zusammenkommen.

Neben den natürlichen und kulturellen Schätzen sind ein breites Angebot an Vergnügungseinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und Unterkünfte sowie alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens untrennbare Elemente dieses einzigartigen Ortes.

Side ist ein idealer Ort, wo Sie Körper und Geist mithilfe der Energie der Sonne, des kühlenden Wassers des Meeres und der friedvollen Atmosphäre schattenspendender Wälder erneuern und wo Sie sich in der geheimnisvollen Aura antiker Ruinen von der Hektik des Alltags lösen können.

Side liegt auf einer von den Armen des Mittelmeeres umschlungenen Halbinsel, es ist umgeben von traumhaften Stränden und voll von antiken Ruinen, gemütlichen Cafés, Restaurants, Souvenirläden sowie atemberaubenden Naturwundern, es liegt in unmittelbarer Nähe zu den Wasserfällen von Manavgat und zum Nationalpark Köprülü Kanyon – Side ist ein unvergleichlich facettenreicher und aussergewöhnlicher Ort.

Antike Zeugen der Vergangenheit

Die im Farbenspiel der Sonne wie verzaubert wirkende Schönheit des Apollotempels

Scheinbar im Wettstreit mit dem harmonischen Farbenspiel der weissen Wölkchen am strahlend blauen Himmel ragen die schneeweissen Marmorsäulen des Apollotempels stolz in den Himmel. Der Platz, auf dem er steht, scheint auf dem Meer errichtet worden zu sein; der stolze Bau befi ndet sich am Ende der von Säulen eskortierten Prachtstrasse der antiken Stadt Side.

Der dem Sonnengott Apollo geweihte Tempel verzaubert die Betrachter allabendlich mit seiner unvergleichlichen Schönheit im Spiel mit den wunderschönen Farben des Sonnenuntergangs. Apollo ist hier mit seiner Schwester, der Göttin Athene, vereint. Gleich neben dem Apollotempel steht ein der Göttin der Weisheit und des Kampfes geweihter Tempel, dessen korinthische Säulen, Marmorblöcke und Reliefs mit wunderschönen Naturmotiven die Blicke auf sich ziehen.

Diese beiden Tempel, die in der einst wichtigen Handelsstadt Side den Schutz und Segen des Hafens sicherzustellen hatten, werden durch einen dritten Tempel ergänzt, von dem man annimmt, dass er dem Mondgott Men geweiht war. Denn Men und Kybele waren die Götter, denen die Einwohner von Side vor Apollo und Athene huldigten.

Mit der Verbreitung des Christentums verdrängten Basiliken und Kirchen diese heiligen Stätten. Im 5. Jahrhundert n. Chr. wurde hier zuerst eine Basilika, im 8. und 9. Jahrhundert dann eine Kirche errichtet.

Apollo und Athene, die Götter von Side, zieren auch die antiken Münzen, die in Side geprägt wurden.

Allerdings sind sie auf diesen Darstellungen nicht alleine. Der Granatapfel, das Symbol der von Kybele und Athene gleichermassen verkörperten Fruchtbarkeit und des Lebens, ist ein ständiger Begleiter dieser Götterdarstellungen. Diese Frucht gab der Stadt auch den Namen, denn Side bedeutet auf Sidetisch Granatapfel.

Unzählige Überreste, wie die erwähnten Münzen, künden von der einstigen Pracht und geben wertvollen Aufschluss über die Geschichte, die Götterkulte und das tägliche Leben der Einwohner des antiken Sides.

Tor zu den antiken Meisterwerken

Das antike Side begrüsst seine Besucher mit den Ruinen eines monumentalen Brunnens sowie den Überresten des von zwei Türmen umgebenen Haupttors, das einst durch die unüberwindbaren Stadtmauern führte. Das in das 2. Jahrhundert datierte Haupttor wurde zusammen mit dem hufeisenförmigen und von Säulen umgebenen Innenhof auch als Platz für Zeremonien genutzt. Bei dem gegenüber dem Tor gelegenen Brunnenbau mit drei breiten Bögen und einem Wasserbecken handelt es sich um den grössten antiken Brunnen Kleinasiens.

Vom ursprünglich dreistöckigen, mit Marmor verkleideten und mit Reliefs verzierten Bauwerk sind heute nur noch ein Stockwerk und Teile der Dekoration des davor angelegten Wasserbeckens zu sehen. Diesem Brunnen spendete der idyllische Fluss Manavgat das Wasser über Aquädukte, den schönsten Beispielen menschlichen Schaffens und Einfallsreichtums. Überreste der einst bis zum Fluss Manavgat reichenden Aquädukte sind hier und da noch zu erkennen.

Geht man durch das Haupttor zum davor liegenden Platz, kommt man zu einer Kreuzung, von der aus sich zwei Strassen erstrecken – die eine geradeaus, die andere nach links. Beide sind von korinthischen Säulen eingefasst. Folgen wir der geradeaus verlaufenden Strasse, so gelangen wir in das einstige Zentrum des sozialen und kulturellen Lebens.

Diese Hauptstrasse, an der hinter Reihen prächtiger Säulen einst Galerien, Läden und Wohnhäuser standen, führt an der Agora, dem Marktplatz der Stadt, sowie an Badehäusern und Brunnen vorbei und endet am Hafen bzw. am Tempelplatz am äussersten Ende der Halbinsel.

Der für die schönen Sklavinnen berühmte Sklavenmarkt: die Agora der Stadt

Folgt man vom Eingang zum antiken Side der mit Säulen umrahmten Hauptstrasse, so kommt man zunächst an den Überresten der Bischofsbasilika und des Palastes vorbei. Geht man etwas weiter, so gelangt man zu einer der zwei Agoren der Stadt, der Handelsagora. Diese Agora war sowohl Handelsplatz als auch Forum für Diskussionen über politische und wirtschaftliche Fragen des Staates.

Die Bewohner der antiken Stadt verliehen ihr aber noch eine weitere Funktion: Sie wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. über einen Durchgang mit dem angrenzenden Theater verbunden, wodurch Theater und Agora als Sklavenmarkt genutzt werden konnten, der für die Schönheit der hier feilgebotenen Sklavinnen weit über die Grenzen der Stadt hinaus berühmt war.

In der Mitte des Platzes stand einst ein runder Tempel mit zwölf Säulen, der der Fortuna, Göttin des Glücks und des Wohlstands, geweiht war. Der Platz war von Galerien mit Säulen aus Granit und von dahinter liegenden Geschäften umgeben.

In einer Ecke der Agora, gleich neben dem Theater befi ndet sich die Latrine, die öffentliche Toilette der antiken Stadt. Sie war an das städtische Kanalisationssystem angeschlossen, das unterhalb der Strasse verlief; sie war überkuppelt und reichlich verziert − ein Beleg für die Fortschrittlichkeit der Städteplanung in der damaligen Zeit.

Auf der anderen Seite der Strasse, gegenüber der Agora befi ndet sich das Römische Bad aus dem 5. Jahrhundert, das heute als Museum dient und in dem wunderschöne Büsten, Statuen und Sarkophage ausgestellt werden. Alle Bereiche des einstigen Römischen Bades wurden zu Ausstellungsräumen umfunktioniert.

Was Sie unbedingt tun sollten.
Bevor Sie nicht...
* die Pracht der Säulen des Apollotempels im Farbenspiel der untergehenden Sonne bewundert,
* das Museum von Side mit einer der reichsten Sammlung archäologischer Exponate der Türkei besucht,
* den Wasserfall von Manavgat und den Nationalpark Köprülü Kanyon besucht und in den reissenden Fluten Rafting gemacht,
* im Taurusgebirge inmitten einer von bunten Blüten geprägten Landschaft eine Trekking-Tour, eine Bergwanderung oder eine Jeepsafari unternommen,
* im türkisfarbenen Mittelmeer gebadet, getaucht oder an einer Bootstour teilgenommen,
* in einem der Restaurants mit Meerblick von den Köstlichkeiten der Region probiert haben,
...sollten Sie Side auf keinen Fall den Rücken kehren.