Fethiye Treffpunkt Der Jachten Gocek

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Göcek liegt 18 Kilometer vom internationalen Flughafen Dalaman und 37 Kilometer von Fethiye entfernt. Da der Ort für den Kraftverkehr gesperrt ist, müssen mit dem Fahrzeug anreisende Besucher ihr Fahrzeug auf einem Sammelparkplatz zurücklassen.

In der Bucht von Fethiye gibt es wunderschöne kleinere Buchten, Göcek aber ist das Mekka des Jachttourismus in der Türkei und gleichzeitig die populärste Station auf der sogenannten „Blauen Reise“. Hier treffen sich der internationale Jet- Set und die Schönen und Reichen der Türkei. Der Ort verfügt über vier Marinas und ein Hafengelände, in denen alle erdenklichen Dienstleistungen rund um die Jacht angeboten werden.

Daher konzentriert sich der Tourismus in diesem Ort vorwiegend auf die Jachthäfen, wo Sie auch Lokale und Einkaufsgelegenheiten fi nden. Erst kürzlich wurde die Uferpromenade neu gestaltet und Jogging-Pfade, Sitzmöglichkeiten und Grünanlagen geschaffen, was zu einem noch schöneren Gesamtbild Göceks beitrug. Viele der hiesigen Pensionen werden nach und nach durch Aparthotels ersetzt.

Von der Anlegestelle aus werden täglich Bootsfahrten zu den Buchten und Inseln angeboten. Unter den angefahrenen Buchten und Inseln befi nden sich die Yassıca-Inseln, das Cleopatra-Bad, die Inseln Tersane und Domuz sowie die Bedri Rahmi-Bucht.

Hisarönü und Ovacık sind die in den letzten Jahren beliebtesten Urlaubsorte der Region; sie sind mit ihren immergrünen Pinienwäldern und der nahezu unberührten Natur von unvergleichlicher Schönheit. Das sechs Kilometer von Fethiye und fünf Kilometer von Ölüdeniz entfernte Ovacık bietet mit seinen neu errichteten Hotels und Feriendörfern den Besuchern alle erdenklichen Übernachtungsmöglichkeiten.

Wegen seiner Lage zwischen Ölüdeniz und Fethiye wird dieser Ort meistens von jenen Besuchern bevorzugt, die ihren Urlaub lieber fernab des Trubels der Stadt verbringen wollen. Nach Hisarönü, das einst als Ausgangspunkt der Lykischen Heerstrasse bekannt war, kommt man, wenn man von Fethiye aus die Abzweigung nach der Ausfahrt Ovacık nimmt.

Dank der von Fethiye aus regelmässig verkehrenden Kleinbusse ist dieser Ort bequem zu erreichen.

Wenn Sie an Hisarönü vorbei weitere fünf Kilometer durch den Tannenwald fahren, kommen Sie in das scheinbar aus einer Traumwelt stammende Dorf Kayaköy. Es besteht aus ungefähr 3500 Häusern, die allesamt an einem steilen Berghang errichtet wurden. Kayaköy ist eine alte griechische Siedlung: Nach dem türkischen Befreiungskrieg wurden die hier lebenden Griechen nach Griechenland und die einst im heute griechischen Westthrakien lebenden Türken hierher umgesiedelt.

Daher leben hier heute noch ungefähr zweitausend Menschen. Im ehemals griechischen Dorf, das damals Levissi hiess, stehen heute noch zwei Kirchen und 14 Kapellen; unter ihnen macht die als Unterkirche bezeichnete Panagia Pirgiotis Kirche mit ihren Fresken auf sich aufmerksam. Das hier gegründete Kayaköy Künstlercamp bietet in- und ausländischen Künstlern die Möglichkeit, sich auf den Gebieten Bildhauerei, Keramik und Fotografi e zu entfalten.

All jenen Besuchern, die sich für antike Kunstgegenstände interessieren, kann empfohlen werden, sich einmal bei den Strassenhändlern von Kayaköy umzusehen.

Von Kayaköy aus gelangen Sie über einen fünf Kilometer langen Waldweg nach Ölüdeniz. Sie können auch drei Kilometer in Richtung Gemile wandern, um hier auf einer Höhe von 400 Metern die Überreste eines Höhlenklosters zu bestaunen. Berichtet wird, das Kloster sei durch einen Priester namens Elefterios errichtet worden, der sich der Überlieferung zufolge an diesem heute Afkule genannten Ort sein Leben lang gegeisselt habe. Von der Anhöhe aus hat man eine atemberaubende Sicht auf die Landzungen İblis und Kurdoğlu; bei gutem Wetter ist sogar die Insel Rhodos zu sehen.

Wer im Meer baden möchte, dem sei die Soğuksu-Bucht in der Nähe von Kayaköy empfohlen.

Von Kayaköy gibt es eine direkte, sechs Kilometer lange Strassenverbindung zur Gemile-Bucht, die wegen ihrer geschützten Lage beliebt ist. Von hier aus können Sie mit dem Boot zur Gemile-Insel (St. Nikolaus) gelangen. Von den bei Ausgrabungen auf dieser Insel zu Tage gebrachten Kirchen sind insbesondere die Fresken der grösseren Kirche und der Tunnel zwischen beiden Kirchen sehenswert.

Man geht davon aus, dass die Insel in der Zeit des Frühchristentums ein wichtiges religiöses Zentrum war und der Heilige Nikolaus auf dieser Insel lebte. Von Fethiye aus verkehren in den Sommermonaten von 7-22 Uhr, in den Wintermonaten von 7-17 Uhr regelmässig Kleinbusse nach Kayaköy.

Erwähnt sei noch, dass die einfachen Speisegaststätten in Kayaköy mit ihren köstlichen „Gözleme“ genannten Pfannkuchen und den unter freiem Himmel gegrillten Speisen unbedingt einen Besuch wert sind.

Bevor Sie nicht … 
- von Fethiye nach Kayaköy und von Kayaköy nach Ölüdeniz gewandert sind,
- eine Jeep-Safari nach Saklıkent unternommen und ihre Füsse in das eiskalte Wasser getaucht haben,
- am Fischmarkt zu Abend gegessen haben,
- im Ladenviertel Paspatur und auf dem Dienstagsbasar eingekauft haben,
- in Yakaköy Fische aus Ihrer Hand fressen gelassen haben,
- von Çalış oder der Burg von Fethiye aus den Sonnenuntergang beobachtet haben,
- in Kayaköy Teppiche gewebt haben,
- einen Bootsausfl ug zu den Inseln und Buchten unternommen haben,
- die Schmetterlingsschwärme in der Schmetterlingsbucht gesehen haben,
- in Göcek Fisch gegessen haben,
- einer Volkstanz-Darbietung zugesehen haben,
- vom Babadağ mit dem Gleitschirm gesprungen sind, sollten sie Fethiye auf keinen Fall den Rücken
kehren.