Fethiye Geschichtlicher Hintergrund

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Unberührte Jungfrau im Lande des Lichts“ – das war der äusserst poetische Name der Stadt Fethiye in der Antike. Hier konzentriert sich die gesamte Pracht des MIttelmeeres: Sie werden bezaubert von inseln, von denen eine schöner als die andere ist, von paradiesischen Buchten und endlos langen Stränden – die Bedeutung des Ortes wird noch erhöht durch seine geschichtsträchtige Vergangenheit und die besondere Schönheit der Natur.

Fethiye scheint aus einem Traum zu stammen, mit seinem glasklaren blauen Meer, seiner touristischen Infrastruktur auf Weltniveau, wo ausgelassene Partys zum Feiern einladen – alles, was Sie für einen unvergesslichen Urlaub brauchen, ist in Fethiye vorhanden.

Die Stadt verfügt sowohl über die eindrucksvollsten Ruinenstätten der Türkei und die besten Hänge des Landes zum Paragliden als auch über die schönsten Buchten und Strände sowie unvergessliche Shopping-, Gastronomie- und Wassersportmöglichkeiten.

Die Siedlungsgeschichte geht auf die Gründung der antiken Stadt Telmessos, vermutlich im 5. Jahrhundert v. Chr., zurück. Sie war eine der wichtigsten Städte Lykiens und grenzte ans Königreich Karia. Der Gründungslegende von Telmessos zufolge verliebt sich der Gott Apollo in die schüchterne Tochter des phönizischen Königs Agenor und schafft es, sich ihr zu nähern, indem er die Gestalt eines Hundes annimmt. Er heiratet sie und sie gebiert ihm einen Sohn, dem er den Namen Telmessos gibt.

Auch der von ihm gegründeten Stadt verleiht er diesen Namen. Zur Zeit Roms und Byzanz’ war die Stadt kulturell von ausserordentlich grosser Bedeutung. Es ist bekannt, dass sich hier ein Apollo geweihtes Orakel befand. Denn man weiss, dass ein Seher aus Telmessos während der Belagerung von Halikarnassos (334-333 v. Chr.) Alexander dem Grossen einen Traum deutete und ihn so vor einem grossen Verrat bewahrte.

Von da an nahm Alexander ihn auf alle seine Feldzüge mit. Im Jahre 189 v. Chr. gliederten die Römer die Stadt dem Königreich Pergamon an; später, im Jahre 133 v. Chr., wurde sie Teil des Lykischen Bundes. Im 8. Jahrhundert wurde der Name der Stadt zu Ehren Kaiser Anastasios II. von Byzanz in Anastasiapolis geändert. Im Jahre 1284 eroberte das Beylik der Menteschen die Stadt, die 1424 unter dem Namen Meğri osmanisches Reichsgebiet wurde. Der heutige Name Fethiye geht auf den 1934 gefallenen türkischen Piloten Fethi Bey zurück.

Klima

In Fethiye herrscht ein typisch mediterranes Klima mit heissen Sommern und milden und niederschlagsreichen Wintern. Die niederschlagsreiche Jahreszeit beginnt meistens im Spätherbst und fi ndet ihren Höhepunkt in den Wintermonaten. Je weiter man sich von der Küste entfernt und ins Binnenland bewegt, desto rauer wird das Klima.

Die Wassertemperatur sinkt im Januar bis auf knapp 16°C ab. Die wärmste Wassertemperatur gibt es im Monat August, wo das Meer angenehme 29°C annimmt.

Bevor Sie nicht … 
- von Fethiye nach Kayaköy und von Kayaköy nach Ölüdeniz gewandert sind,
- eine Jeep-Safari nach Saklıkent unternommen und ihre Füsse in das eiskalte Wasser getaucht haben,
- am Fischmarkt zu Abend gegessen haben,
- im Ladenviertel Paspatur und auf dem Dienstagsbasar eingekauft haben,
- in Yakaköy Fische aus Ihrer Hand fressen gelassen haben,
- von Çalış oder der Burg von Fethiye aus den Sonnenuntergang beobachtet haben,
- in Kayaköy Teppiche gewebt haben,
- einen Bootsausfl ug zu den Inseln und Buchten unternommen haben,
- die Schmetterlingsschwärme in der Schmetterlingsbucht gesehen haben,
- in Göcek Fisch gegessen haben,
- einer Volkstanz-Darbietung zugesehen haben,
- vom Babadağ mit dem Gleitschirm gesprungen sind, sollten sie Fethiye auf keinen Fall den Rücken
kehren.