Datca Buhten Gastronomie

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Auf der Halbinsel gibt es 52 Buchten. Von denen sind im Norden, also auf der ägäischen Seite, die Buchten Gökçeler, Küçük Çatı, Çatı, Kızılağaç, Alavara, Çakal, Damlacık, Mersincik, Murdala und İskandil erwähnenswert. Fast alle der genannten Buchten sind wichtige Stationen auf der sogenannten „Blauen Reise“, einer beliebten, in Gökova beginnenden Jacht- und Guletroute. Neben dem Umschlaghafen von Knidos gibt es auf der Mittelmeerseite der Halbinsel die Buchten Palamut, Akvaryum, Hayıt, Kızıl, Domuz, Kargı, Güllük, Karaincir, Kara, Sarı Hafen, Çiftlik Koyu (Aktur), Kuruca, Günlücek und Lindos sowie den Hafen von Datça. Der Hafen Bencik in der Bucht von Hisarönü gehört noch zur Hälfte zu Datça, zur anderen Hälfte bereits zu Marmaris.

Gastronomie

Unter den traditionellen Speisen Datças ist vor allem ş zu nennen, eine hier meistens an Hochzeiten zubereitete Speise aus Weizen und Fleisch. Gefüllte Weinblätter sind hier ebenso beliebt wie Kısır, ein kalter Weizengriessreis mit Zwiebeln und Gemüse. Datça ist auch für seine besonderen Kräutertees bekannt, darunter Salbei- und Brennnesseltee, Kräuter mit den wohlklingenden Namen Narpız, Garağan und Sepsuyu. Eine Süssspeise, die auf keiner Tafel fehlen darf, sind die Mandelfeigen, die aus den besonderen zubereitet werden. Neben den geläufi gsten Gerichten der türkischen Küche gibt es in Datça auch noch einige andere kulinarische Spezialitäten, wie gefüllte Kürbisblume, aus Schnecken zubereitetes Karavilla, saure und süsse Tarhanasuppe, Bulgurreis und Böreks mit Kräutern der Region sowie Speisen und Salate, die traditionell aus den für den Winter getrockneten Gemüsesorten Paprika, Auberginen und Okraschoten zubereitet werden.

Aus hauchdünnem Blätterteig und Mandeln bereitet man hier die sogenannte Bräutigamssüssspeise zu, eine nur hier bekannte Spezialität. Ausserdem werden zu wichtigen Anlässen Ölbrot (Yağlı Çörek), ein mit Sesam bestreuter und gebratener Teig oder in süssem Fett frittierte Teigstücke („Lokma“) zubereitet.

Datça - Mandeln:

Die schmackhaftesten Mandeln der Türkei gedeihen in Datça. Hier werden Mandelsorten mit den Namen Nurlu, Ak, Kababağ, Dedebağ, Sıra und Diş angebaut, von denen die Nurlu-Mandeln die besten, die Diş- Mandeln hingegen diejenigen sind, die sich am leichtesten öffnen und essen lassen. Wenn die Mandelschalen noch fl auschig weich und grün, die Mandeln aber schon essbar sind, nennt man sie auf Türkisch Çağla-Mandeln. Oft kann man vor den Kneipen und Lokalen fl iegende Händler antreffen, die auf Tabletts in Eis eingelegte Mandeln feilbieten, die in den Monaten Mai - Juni aus reifen Mandelkernen bestehen.

Ab Juli - August brechen die Mandelschalen auf und die Mandelkerne werden eingesammelt und an der Sonne getrocknet. Jetzt nennt man sie einfach Mandeln oder Trocken-Mandeln (Kuru Badem). Die Einheimischen von Datça bereiten aus Mandeln und Feigen eine himmlische Süssspeise zu: In eine getrocknete Feige geben sie ein bis zwei Mandeln und backen sie. Die Mandeln werden auch mit Honig vermischt und dann in Gläsern als Honigmandeln verkauft.

Datça - Datteln:

Diese Dattelart, von der man annimmt, es handle sich dabei um eine ursprünglich auf der Insel Kreta endemische Art, entdeckte man im Osten der Datça-Halbinsel. Die Datça-Dattel gedeiht hier im Eksera-Tal und im Südosten der Halbinsel in den Tälern und Küstengebieten zwischen dem Lindos-Kapp und dem Bozan-Kapp. Auf einer Trekkingtour mit Führer können Sie die zehn bis zwölf, manchmal sogar bis zu 15 Meter hohen Datça- Dattelbäume entdecken.

Was Sie unbedingt tun sollten
Bevor Sie nicht…
... von dem besonderen Honig, den Mandeln und den Datteln von Datça gekostet,
... die antike Stadt Knidos gesehen,
... eine Bootsfahrt unternommen,
... die Innenstadt von Datça erkundet,
... in den Buchten gebadet,
... die Handwerkskunst auf den Märkten bewundert haben,
... sollten Sie Datça nicht den Rücken kehren.